
Gerade im Informationszeitalter ist es mehr denn je wichtig, so viel wie möglich zu lernen. Und zumeist bedeutet das, so viel wie möglich zu lesen.
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Lesegeschwindigkeit und das Verständnis beim Lesen zu verbessern. Dies gilt auch für Leute, die Legasthenie oder Dyslexie haben. Die bekannteste Lesetechnik ist Speed Reading, entwickelt von Tony Buzan. Eine weitere Lesetechnik ist Paul Scheeles PhotoReading. Diese Technik funktioniert grundlegend anders als Speed Reading.
Bei Lernen
Mittlerweile werden von vielen Institutionen Seminare angeboten, in denen man die eigene Lesegeschwindigkeit erhöhen kann. Diese Seminare finden in vielen großen Städten statt, die Kosten bewegen sich je nach Umfang von ca. 100 EUR bis zu 500 EUR oder mehr. Wir haben solche Seminare besucht und möchten Ihnen mit kurzen Berichten eine Entscheidungshilfe bieten.
Wenn sie Ihre Leseleistung sofort verbessern wollen, dann sind die Lernen
Der Lerntrainer Tom Freudenthal bietet in seinem Lese-Manifest eine ganze Reihe von Tips zum besseren Lesen. Wer sich gezielt und dauerhaft verbessern möchte, kann mit einem speziell entwickelten Trainingsprogramm arbeiten. Das Lese-Manifest kann kostenlos als PDF-Datei bei Tom Freudenthal angefordert werden.
Sobald Sie mit Hilfe verschiedener Techniken Ihre Leseleistung verbessert haben, können Sie sich anschließend auf unterschiedliche Weise mit Lesestoff für Ihre kleinen grauen Zellen versorgen. Jede Menge lesenswerter Bücher lassen sich beispielsweise im Internet oder auch in Ihrer örtlichen Stadtbibliothek finden, von denen es in manchen Städten sogar mehrere gibt. Besorgen Sie sich am besten gleich die entsprechenden Plastikkarten. Das hat den Vorteil, daß Sie lediglich einmal im Jahr eine Gebühr für deren Nutzung bei der städtischen Bibliotheksgesellschaft entrichten müssen. Der Nachteil ist häufig, daß die
Bücher
(http://de.wikipedia.org/wiki/Vorlesewettbewerb) nicht mehr besonders ansehnlich oder aber ständig ausgeliehen sind, so daß es lange dauern kann, bis man sie bekommt. Die kostenintensiveren Alternativen wären Online-Buchhändler oder Buchläden Ihres Vertrauens. Hier liegt der Vorteil klar darin, daß man nach dem Kauf nicht unbedingt nach einer Lesebrille greifen muß, weil die Seiten zu sehr abgegriffen und die Texte möglicherweise sehr verblaßt sind. Der Nachteil, gerade bei Viellesern, ist, daß Sie schon bald den Bestand Ihrer Bücherregale erweitern müssen, um jedem Buch seinen Platz zu geben.
Wer statt Romanen und Fachbüchern lieber Aktuelles lesen möchte, der kann sich am besten über ein Abo einer Zeitschrift mit Lesestoff versorgen. Einfach und unkompliziert wird Ihnen die aktuelle Ausgabe z.B. von
Spiegel
(http://www.spiegel.de/) oder
Focus
(http://www.focus.de/) nach Hause geliefert - und Sie sind immer auf dem Laufenden. Im Sinne des Gehirntrainings ist diese Art der Information sicherlich effektiver als z.B. Fernsehen. Oder wie wäre es mit etwas Ausgefallenem? Wenn Ihnen Zeitgeschehen nicht gefällt, kann sich durch Bücher Südafrika oder anderen fernen Ländern nähern. Auch fremde Kulturen sind ideales Futter fürs Gehirn. Wenn Sie die spannendsten Themen dauerhaft aufbewahren möchten, können Sie sich individuelle Ordner mit den besten Artikeln und Fotokopien aus Büchern anlegen. Der so entstandene Überblick zu einzelnen Themen kann auch andere dazu motivieren, sich durch Lesen mit der Welt oder dem Zeitgeschehen zu befassen.

